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ECMO

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Wofür steht die Abkürzung ECMO ?

 

E = extra            (außerhalb)

C = corporal        (des Körper)

M = Membran      (Membran)

O = Oxygenator   ("künstliche Lunge" )

 

Mit Hilfe der ECMO-Therapie ist es möglich, die Lunge des Kindes vorübergehend durch eine Membranlunge außerhalb des Körpers zu ersetzen.  Beim einem Lungenversagen wird ein hoher Beatmungsdruck benötigt, um den Körper ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Dadurch kann die Lunge dauerhaft geschädigt werden. Der vorübergehende Ersatz der kindlichen Lunge ermöglicht eine schonende Beatmung, so dass sich die Lunge wieder erholen kann.

 

Auf der unten stehenden Zeichnung sehen Sie den schematischen Aufbau des ECMO-Systems.

 

 

Das Blut wird aus dem rechten Vorhof des Herzens mittels einer Rollerpumpe abgezogen. Es wird dann weiter in die Membranlunge gepumpt. Dort wird im Gegenstromprinzip Gas (mit ca. 80% Sauerstoffgehalt) durch die Lunge geleitet. Das Blut wird von Kohlendioxid befreit und mit Sauerstoff angereichert. Bevor es zurück ins Kind geleitet wird, muss es wieder angewärmt werden. Dies geschieht im Wärmetauscher. Dem Kind wird so sauerstoffreiches Blut wieder zugeführt.